Prompt-Leitfaden
Methodik zum Schreiben von Wan3.0-Videoprompts
Modulare Struktur
1. Referenzebene: Zuordnung zwischen Subjekt und Material
2. Globale Vorgaben: Szene, Stil, Licht, Material und Farbe
3. Bildsprache: Einstellungsgröße, Perspektive, Kamerafahrt und Schnitt
4. Zeitachse: Was in jedem Abschnitt geschieht und wie lange es dauert
5. Performance und Ton: Bewegung, Dialog, Umgebungsgeräusche und Musik
6. Ausschlüsse: unerwünschte Fehler und StilabweichungenBewegungen beschreiben, nicht nur Adjektive verwenden
Schreibe nicht nur „die Figur kämpft“ oder „die Figur fliegt“, sondern beschreibe, wie die Bewegung beginnt, wie sie beschleunigt, wie sie endet und welche Auswirkungen sie auf Kleidung, Haare, Staub, Wasseroberfläche und Klang hat. „Fixiert schweben – blitzartig abstoßen – vollständiger Stopp – scharfer Richtungswechsel“ ist präziser steuerbar als „schnell fliegen“.
Kamerakontinuität wahren
Bei Plansequenzen, Kreisfahrten, Schwenks und Verfolgungsfahrten müssen Kamerarichtung, Ausrichtung des Subjekts und räumliche Ankerpunkte beschrieben werden. Bei komplexen Bewegungsszenen können feste Ankerpunkte wie Schilfgrenzen, Felsformationen oder Uferlinien festgelegt werden.
Klangebenen separat beschreiben
- Dialog und Stimmfarbe der Figuren;
- Bewegungsgeräusche wie Schritte, Faustschläge, Metallaufprall und Wasserspritzer;
- Umgebungsgeräusche wie Wind, Regen, Insektenzirpen und Gerätebrummen;
- Zeitpunkt von Musikeinsatz, Höhepunkt und Ausklang.
Unerwünschter Klang sollte explizit ausgeschlossen werden, z. B. „keine Musik“, „keine Untertitel“ oder „kein Dialog“.
Häufige Ausschlüsse
Keine Untertitel, keine zusätzlichen Figuren, kein Positionsfehler des Subjekts, kein Kamera-Reset, kein Materialdurchdringen, keine unstete Körperhaltung, keine fehlerhafte Zeitlupe, kein physikalisch unmögliches Schweben, und die Hintergrundmusik darf Dialog oder Umgebungsgeräusche nicht übertönen.
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